Station 1: Theodor-Heuss-Gymnasium

Eine Europaschule

Das Trennende überwinden – das Theodor-Heuss-Gymnasium 1957 – 2021

Als das THG 1957 als „Neues Gymnasium“ gegründet wurde, war der Kalte Krieg auf einem ersten Höhepunkt und die deutsche Teilung zementiert. Auch als unsere Schule 1977 den Namen des ersten Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland erhielt, konnte trotz gewisser Erfolge in der Entspannungspolitik an eine Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten nicht gedacht werden.

Die Schule war aber schon vor 1989/90 dem Gedanken verpflichtet, alles zu überwinden, das nicht nur Deutschland teilte, sondern auch Europa zerschnitt. Zahlreiche Schulfahrten in die DDR belegen das neben anderen Aktivitäten und Initiativen auf europäischer Ebene.

Nach der Wiedervereinigung Deutschlands 1990 und der damit einhergehenden Überwindung der politischen und wirtschaftlichen Teilung Europas blieb das THG mit seinem neusprachlichen Schwerpunkt dem Europagedanken verpflichtet. 

1997 wurde es zertifizierte EUROPASCHULE und ist das bis heute. Durch unser umfangreiches Angebot in Sprachen und Gesellschaftswissenschaften, durch unsere Zusammenarbeit mit europäischen Partnern und durch zahlreiche Projekte versuchen wir dem Auftrag gerecht zu werden, der auch im 21. Jahrhundert bestehen bleibt: 

Das Trennende zu überwinden und das Bewusstsein für das Verbindende zu schulen.

Mathias Behn, Stellvertretender Schulleiter.

Zum Auftakt der Zeitzeugengespräche erhielten die Schülerinnen und Schüler einen historischen Überblick über die Zeit der deutschen Teilung

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